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Auch ohne Titel zum Aufstieg

Die Frauenmannschaft der HSG Oberer Neckar startete bedingt durch einige Spielverlegungen erst Anfang Oktober in die Saison. Durch den späten Start in die Saison und fehlende Spielpraxis wusste man zunächst nicht, wo man leistungstechnisch stand.

Im ersten Spiel gegen Mitfavorit SG Schorndorf 2 verschlief die Mannschaft den Start komplett und lag schnell mit 1:7 zurück. Erst nach 20 Minuten begann die Mannschaft mit dem Handballspiel und konnte das erste Spiel mit einem Tor (17:16) knapp für sich entscheiden. Dies gab der Mannschaft Auftrieb und Selbstvertrauen, so dass die ersten Spiele in Folge gewonnen werden konnten. Mit vier Siegen im Rücken starteten die Damen in das Derby gegen TVO in der Halle in Obertürkheim. Die Formkurve der Gastgeberinnen zeigte ebenfalls steil nach oben und sie erwischten den besseren Tag, so dass nach einem umkämpften Spiel die erste Niederlage der Saison zu buchen stand. Es folgte ein knapper Sieg gegen den VfL Waiblingen 3 und die ersten zwei Unentschieden gegen den schlussendlichen Tabellenersten HC Schmiden/Oeffingen 2 und den Vorletzten TSV Rudersberg. Die Spielberichte zeigen sowohl gegen favorisierte als auch schwächere Mannschaften, dass die meisten Partien mit einem schwachen und unkonzentrierten Angriff starteten, der sich jedoch im Laufe des Spiels merklich steigerte und einige Rückstand drehen konnte. Einzig auf die stabile Abwehr konnte sich die Mannschaft nahezu durchgehend verlassen, was letztlich noch den ein oder anderen Punkt sicherte. Das letzte Spiel gegen die WSG ALLOWA 2 (19:23) konnte gewonnen werden. Somit überwintert man punktgleich hinter den Damen des TV Obertürkheim auf Platz zwei.

Im neuen Jahr startete die Frauenmannschaft direkt mit dem Rückspiel gegen ALLOWA, wieder durchwachsen und lief von Beginn an einem Rückstand hinterher. Bei einem Stand von 10:18 nach 50 gespielten Minuten besann sich die HSG endlich und kämpfte sich über eine starke Abwehr ins Spiel zurück und konnte „einfache“ Treffer mit Tempogegenstößen erzielen. Das Spiel endete erneut unentschieden. Gegen Hohenacker-Neustadt zeigte sich der bereits bekannte Spielverlauf, der jedoch mit einem glücklichen Sieg (17:24) endete. Aus dem Hinspiel hatte man noch eine Rechnung gegen Derbysieger TV Obertürkheim offen. Das Spiel war hart umkämpft in der heimischen Flatow-Halle. Letztlich trennte man sich wieder unentschieden. Ob es am Spannungsverlust nach dem Derby lag oder einfach nur an Unkonzentriertheiten – gegen die SG Schorndorf 2 erlaubte man sich einen Totalausfall und kassierte eine verdiente Klatsche (34:25), die die Mädels wieder auf den Boden der Tatsachen holte. So konnte man mit einem Torfeuerwerk gegen SF Schwaikheim 3 (38:08) und mit einem Arbeitssiegen gegen Weilimdorf/Feuerbach 2 (23:26) überzeugen. Der erste Platz konnte zu diesem Zeitpunkt noch mit weiteren drei Siegen u.a. gegen den Tabellenführer HC Schmiden/Oeffingen 2 aus eigener Kraft erreicht werden. Es folgte jedoch der coronabedingte Saisonabbruch nach 9 Siegen, 4 Unentschieden und nur 2 – jedoch vermeidbaren – Niederlagen. Damit ist die HSG Oberer Neckar nach 15 Spielen punktgleich mit dem HC Schmiden/Oeffingen 2. Aufgrund der besseren Tordifferenz überlässt man dem HC den Meistertitel, folgt ihnen aber nicht minder begeistert in die Bezirksliga. Somit steigt die Frauenmannschaft nach drei Spielzeiten in der Bezirksklasse wieder in die höchste Liga des Bezirkes auf. 

Nach über fünf Jahren Trainertätigkeit im Damenbereich der HSG – zunächst in der zweiten und folgend in der ersten Frauenmannschaft – trennen sich die Wege von Aufstiegstrainer Andreas Leupold und der Mannschaft. Die Mädels bedanken sich bei Andreas für den unermüdlichen Einsatz im Training und bei den Spielen. Gerade in den letzten Jahren sind wir unter seiner Führung zu einer Einheit zusammengewachsen und werden darauf weiter aufbauen. Wir wünschen dir alles Gute für die Zukunft!

In der kommenden Saison stehen die beiden flinken Flügelflitzerinnen und Tschoder-Schwestern Sarah und Maren leider nicht zur Verfügung. Vielen Dank für euren langjährigen Einsatz! Wir wünschen der werdenden Mutter und Tante alles Gute für die Zukunft und freuen uns euch auf der Tribüne zu sehen!

Mit Thomas Engelen wird die Mannschaft in der Bezirksliga versuchen, an die überwiegend erfolgreiche Saison anzuschließen. Bereits in den ersten „individuellen Trainingseinheiten mit Abstand“ wurde an konditionellen und persönlichen Defiziten gearbeitet, so dass die Mannschaft positiv auf die neue Saison in der Bezirksliga blickt!

Amelie Mischke               

Saison 2018/19

hinten v.l.n.r.: Katja Koch, Katja Beeg, Amelie Mischke, Andrea Lindermayr, Krissi Schmuda, Lisa Strobel, Trainer Andreas Leupold

vorne v.l.n.r.: Nikoletta Dovridou, Vanessa Rupp, Laura Eitler, Pia Saschin, Katrin Mischke, Kathrin Trunzer

Vorne liegend: Nicole Walz

Es fehlen: Petra Wagner, Paulina Strobel, Merle Adam, Jasmin Eppler, Jana Blöchinger

DIE Frauenmannschaft – zurück zu alter Stärke

Viel vorgenommen hatte sich die Frauenmannschaft für die vergangene Sai- son 2018/2019 – leider konnten die guten Vorsätze nur bedingt umgesetzt werden. Nach 12:24 Punkten finden sich die HSG-Damen zu Ende der Saison auf dem 8. Tabellenplatz der Bezirksklasse wieder. Mehrere Spiele wurden auf- grund von zu vielen technischen Fehlern, vergebenen Strafwürfen und Unaufmerksamkeiten gegen Ende der Partie verloren. Nichtsdestotrotz bot die Frauenmannschaft aber auch Spannung auf dem Feld – so gelang in den umkämpften Heimspielen gegen Waiblingen und Obertürkheim jeweils ein verdientes Unentschieden. Beim Sieg über die zweitplatzierte SG Weinstadt 2 sowie beim 30:15-Kantersieg gegen die HSG GaGa zeigte die Frauenmannschaft, dass sie das Torewerfen noch lange nicht verlernt hat.

In der kommenden Saison 2019/2020 wollen die Damen der HSG wieder eine bessere Leistung auf die Platte bringen. Oberstes Ziel wird das Erreichen einer konstanten Form sein, um Flüchtigkeitsfehler und einen Leistungseinbruch im letzten Viertel des Spiels zu vermeiden. In der neuen Saison soll nun über 60 Minuten nicht nur eine effektive Abwehrarbeit, sondern auch eine konsequente Chancenauswertung zu Buche stehen. Dadurch sollen insbesondere die Punkte solcher Partien, die in dieser Saison mit wenigen Toren verloren wurden, nunmehr auf dem Konto der HSG-Damen landen. Hinsichtlich einer konkreten Platzierung bleibt die Frauenmannschaft bescheiden, hofft aber, in der kommenden Saison wieder weiter oben mitspielen zu können. Umzugsbedingt muss die Frauenmannschaft in der kommenden Saison auf Paulina Strobel verzichten. Auch Regisseurin Nikoletta Dovridou wird in der Vorbereitung aufgrund des Studienbeginns vorerst fehlen, die Mannschaft hofft aber auf eine zeitnahe Rückkehr zu Beginn der Saison. Im Übrigen wird die Frauenmannschaft auf den bisherigen Kader zurückgreifen können und legt den Fokus darauf, sich nochmals besser einzuspielen und die Abläufe in der Offensive zu automatisieren und effektiver zu gestalten.

Nach einer kurzen Trainingspause, die hoffentlich zur Genesung aller Verletzten beiträgt, geht die Frauenmannschaft motiviert in die Vorbereitung und möchte zu Beginn der neuen Saison eine schlagkräftige Mannschaft auf die Platte bringen, wenn es wieder heißt: an die Dressn!

Für die HSG Oberer Neckar spielen in der Saison 2019/2020: Nicole Walz (Tor); Jana Blöchinger, Corinna Dotschkal, Nikoletta Dovridou, Laura Eitler, Jasmin Eppler, Katja Koch, Andrea Lindermayr, Amelie Mischke, Katrin Mischke, Vanessa Rupp, Pia Saschin, Kathrin Trunzer, Sarah Tschoder, Petra Wagner.